AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 14,83%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 11,87%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 10,72%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 9,28%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 7,88%
SKB
Koenig & Bauer
Anteil der Short-Position: 6,53%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 5,90%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 5,71%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 5,30%
DEQ
Deutsche EuroShop
Anteil der Short-Position: 4,77%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 3,71%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 3,59%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 3,54%
AR4
AURELIUS EQ.OPP.
Anteil der Short-Position: 3,35%
DBK
Deutsche Bank
Anteil der Short-Position: 2,76%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 2,60%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 2,41%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 2,35%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 2,33%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 1,40%
DAI
Daimler
Anteil der Short-Position: 1,02%
CON
Continental
Anteil der Short-Position: 0,70%
BEI
Beiersdorf
Anteil der Short-Position: 0,50%

Berliner Effekten: Kurs läuft schön nach oben

Eine interessante Spezialsituation gibt es derzeit bei der Aktie der Berliner Effektengesellschaft. Seit Jahresbeginn hat die Notiz der Finanzholding zwar bereits um rund 20 Prozent zugelegt. Doch mit momentan 5,44 Euro wird das Papier noch immer mit einem Discount von  knapp 40 Prozent auf den Substanzwert von zuletzt 8,94 Euro gehandelt. Solche Abschläge sind für den Anteilschein der von Börsenurgestein Holger Timm geführten Gesellschaft nicht unbedingt ungewöhnlich, doch hat sich die Situation bei der wichtigsten Beteiligung Tradegate zuletzt merklich verbessert. Kein Wunder, dass in Spezialwertekreisen von einer fälligen Neubewertung der Berliner-Effekten-Aktie die Rede ist.

Mitte Februar meldete die auf Privatanleger fokussierte Wertpapierhandelsbank Tradegate bereits, dass ihr 2013 beim Betriebsergebnis ein Swing von minus 1,06 Mio. Euro auf plus 9,70 Mio. Euro gelungen sei. Nach Steuern und der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken blieb ein Überschuss von knapp 4,13 Mio. Euro hängen. 2012 agierten die Berliner noch mit 2,71 Mio. Euro in den Miesen. In das Geschäftsjahr 2014 ist die Gesellschaft nach eigenen Aussagen mit Rekordumsätzen gestartet. Das komplette Zahlenwerk wird Tradegate am 21. März veröffentlichen. Der Börsenwert von Tradegate beträgt nach der zuletzt erfolgten Einziehung von gut 150.000 eigenen Aktien annähernd 146,5 Mio. Euro. Davon sind rund 70,9 Prozent der Berliner Effektengesellschaft zuzurechnen. Mit im Boot sitzen auch noch BNP Paribas (rund 19,6 Prozent) und die Deutsche Börse AG (circa 4,9 Prozent). Immer wieder kursieren Gerüchte, wonach der DAX-Konzern seinen Anteil an Tradegate aufstocken könne. Bislang hat sich hier aber noch keine wesentliche Änderung ergeben.

 

Berliner Effekten.  Kurs: 18,600 €

 

Darüber hinaus hält die Berliner Effektengesellschaft rund ein Viertel an der von dem früheren Consors-Chef Karl Matthäus Schmidt geleiteten Quirin Bank. Das Unternehmen sichert sich durch Honorarberatung für Privatkunden einen Nischenplatz in der heimischen Finanzszene. Interessant für Börsianer: Die Quirin Bank baut zurzeit ein eigenes Researchteam mit Fokus auf Aktien aus der zweiten Reihe auf. „Wir spüren hier eine deutliche Nachfrage seitens unserer Emittenten und institutionellen Kunden. Als hoch spezialisierter Anbieter im Small- und Mid-Cap-Segment für deutsche Aktien sind wir mit unserem optimierten Produktspektrum künftig sehr gut aufgestellt“, betonte quirin-Finanzvorstand Johannes Eismann zuletzt. Die Quirin Bank selbst ist ebenfalls an der Börse notiert. Die Marktkapitalisierung beträgt etwa 55 Mio. Euro. Davon sind allerdings nur 21,5 Prozent dem Streubesitz  zuzurechnen – entsprechend gering sind die Handelsumsätze.

 

Quirin Privatbank  Kurs: 1,560 €

 

Super liquide ist zwar auch der Handel mit der Aktie der Berliner Effektengesellschaft nicht, für den „Hausgebrauch“ aber in der Regel ausreichend. Die gute Entwicklung bei Tradegate sollte den Kurs der Aktie weiter Richtung Substanzwert antreiben. Noch haben wohl erst wenige Anleger mitbekommen, dass sich die Geschäfte des Instituts signifikant verbessert haben. Mit der Veröffentlichung der kompletten Jahreszahlen könnten weitere Investoren auf die Entwicklung aufmerksam werden. Für risikobereite Small-Cap-Investoren ist die Aktie der Berliner Effektengesellschaft also eine Wette wert. Noch ein Tipp von boersengefluester.de: Auf der Homepage Berliner Effektengesellschaft werden die auf das Unternehmen entfallenden Börsenwerte von Tadegate und der Quirin Bank fortlaufend im Ivestor-Relations-Bereich unter “Aktie: Kennzahlen & Net Asset Value” dargestellt – einfach HIER klicken.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Berliner Effekten.
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
522130 18,600 Kaufen 251,02
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
12,40 14,45 0,821 22,39
KBV KCV KUV EV/EBITDA
4,98 14,23 3,65 8,353
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,60 0,60 3,23 11.06.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
23.08.2019 April 2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
5,08% 4,31% 5,08% 6,90%
    


Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.

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