SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 12,66%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 8,26%
DEQ
Deutsche EuroShop
Anteil der Short-Position: 6,96%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 6,71%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 6,51%
RIB
RIB SOFTWARE
Anteil der Short-Position: 6,33%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 6,30%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 5,17%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 4,91%
SZG
Salzgitter
Anteil der Short-Position: 4,62%
AR4
AURELIUS EQ.OPP.
Anteil der Short-Position: 3,70%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 3,67%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 3,40%
DBK
Deutsche Bank
Anteil der Short-Position: 2,84%
NDX1
Nordex
Anteil der Short-Position: 2,19%
S92
SMA Solar Techn.
Anteil der Short-Position: 2,12%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,57%
ADL
ADLER REAL ESTATE
Anteil der Short-Position: 1,32%
BC8
Bechtle
Anteil der Short-Position: 1,18%
1COV
COVESTRO
Anteil der Short-Position: 1,08%
WAC
Wacker Neuson
Anteil der Short-Position: 1,08%
CBK
Commerzbank
Anteil der Short-Position: 0,51%
HLE
HELLA GMBH+CO.
Anteil der Short-Position: 0,50%

Basler: Ungewöhnliche Prognoseanhebung

Normalerweise ist eine Anhebung der Gewinnprognose eine durchweg gute Sache für den Aktienkurs – die Erwartungshaltung der Anleger und die Bewertung des Unternehmens einmal ausgeklammert. Bei Basler ist die Ausgangslage allerdings ein wenig vielschichtiger. Zwar ist boersengefluester.de nicht sonderlich überrascht, dass der Industriekamerahersteller seine Vorschau für 2017 kurz vor Veröffentlichung der Neun-Monats-Zahlen am 8. November noch einmal leicht nach oben korrigiert. Doch mit der Begründung hätten wir nicht gerechnet. So liegt das hohe Margenniveau zum Teil auch daran, dass die Gesellschaft aus Ahrensburg bei der Ausweitung der Mitarbeiterzahlen an das massiv erhöhte Geschäftsvolumen nicht so schnell vorankommt, wie gedacht. Kurzfristig mag das gut für die Rendite sein, mittelfristig geht das natürlich nicht gut – zumindest, wenn es bei Basler auch weiterhin so brummt. Konkret heißt das zunächst einmal, dass Basler für 2017 nun mit Erlösen von 145 bis 150 Mio. Euro rechnet – statt zuletzt 140 bis 150 Mio. Euro. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Erwartungshaltung der Investoren ohnehin bei etwas mehr als 150 Mio. Euro gelegen hat.

 

Basler  Kurs: 55,000 €

 

Insofern ist zumindest dieser Punkt kein Grund zum Abheben. Bemerkenswerter ist schon eher, dass CEO Dietmar Ley die korrespondierende Marge vor Steuern nun auf eine Spanne von 19 bis 20 Prozent eingrenzt. Bislang erstreckte sich die Bandbreite auf 15 bis 18 Prozent. Demnach könnte Basler im laufenden Jahr auf einen Überschuss von etwas mehr als 21 Mio. Euro zusteuern, was sich wiederum mit den bisherigen Schätzungen der Analysten deckt. Die große Frage bleibt, ob die im Prime Standard gelistete Gesellschaft nach einem Ausnahmejahr wie 2017 auch nachhaltig auf den neuen Rekordhöhen wirtschaften kann. Im Grunde stehen die Zeichen aber auf etwas mehr Normalität: „Gegenüber den ersten zwei Quartalen des Jahres hat sich der Auftragseingang im dritten Quartal 2017 wie erwartet deutlich abgeschwächt. Die Lieferzeiten wurden auf den gewohnten Standard zurückgeführt und Vorzieheffekte im Bestellverhalten der Kunden haben sich korrigiert“, heißt es offiziell. Gemessen daran halten wir auch den aktuellen Aktienkurs von 173 Euro – er steht für eine Marktkapitalisierung von gut 605 Mio. Euro – weiterhin für zu hoch.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Basler
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
510200 55,000 Halten 577,50
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
32,35 24,01 1,360 59,65
KBV KCV KUV EV/EBITDA
8,25 21,39 3,56 19,399
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,43 0,53 0,78 26.05.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
07.05.2020 06.08.2020 05.11.2020 30.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
2,52% 16,18% 1,10% 1,85%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019e 2020e
Umsatzerlöse1 65,11 79,24 85,43 97,54 150,20 150,00 162,00 0,00
EBITDA1,2 14,00 18,00 16,00 18,76 39,65 35,97 30,00 0,00
EBITDA-Marge3 21,50 22,72 18,73 19,23 26,40 23,98 18,52 0,00
EBIT1,4 8,54 12,54 9,98 12,17 30,48 24,83 19,50 0,00
EBIT-Marge5 13,12 15,83 11,68 12,48 20,29 16,55 12,04 0,00
Jahresüberschuss1 5,56 8,18 6,21 7,93 21,63 17,01 12,00 0,00
Netto-Marge6 8,54 10,32 7,27 8,13 14,40 11,34 7,41 0,00
Cashflow1,7 12,14 15,95 12,91 16,10 28,39 17,00 14,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,57 0,85 0.65 0,82 2,25 1,76 1,15 1,42
Dividende8 0,16 0,23 0,19 0,25 0,67 0,53 0,43 0,53
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

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1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: BDO

 

 

Foto: Pixabay



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.