SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 13,48%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 10,20%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,67%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 8,10%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 7,27%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 7,22%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 7,15%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 5,01%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 5,01%
COK
Cancom IT Systeme
Anteil der Short-Position: 4,70%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 4,59%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 4,03%
FNTN
FREENET
Anteil der Short-Position: 4,03%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 3,66%
GLJ
GRENKE
Anteil der Short-Position: 3,19%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 2,97%
HFG
HELLOFRESH INH
Anteil der Short-Position: 2,58%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 1,92%
NEM
Nemetschek
Anteil der Short-Position: 1,72%
EVK
EVONIK INDUSTRIES
Anteil der Short-Position: 1,46%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 1,43%
CEC
CECONOMY ST
Anteil der Short-Position: 1,09%
DBK
Deutsche Bank
Anteil der Short-Position: 0,72%

Aktuell zu Ihren Aktien: Vivanco, Bastei Lübbe, Cenit

An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Firmenmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Tipps von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor.

Nur etwas für erfahrene Small Cap-Anleger ist die von der chinesischen Ningbo SHIP Investment Group (Anteil: 83,03 Prozent) dominierte Vivanco AG. Dabei liefert der Lieferant von Konsumelektronikteilen und Telekomzubehör für stationäre Händler wie Saturn oder Media Markt seit geraumer Zeit ansprechende Ergebnisse und hat die Bilanzqualität damit deutlich verbessert. Seit 2016 gibt es sogar eine Dividende von 0,10 Euro pro Anteilschein. Der Börsenwert beträgt zurzeit knapp 32 Mio. Euro – bei einem Streubesitzanteil von de fakto aber nur knapp zwölf Prozent sind die Handelsumsätze jedoch entsprechend niedrig. Dafür können sich die jetzt vorgelegten Halbjahreszahlen durchaus sehen lassen, auch wenn sie von einem 1,3 Mio. Euro-Sondereffekt in Form zusätzlicher Lizenzerlöse für die dauerhafte – statt der bislang befristeten – Nutzung der Namenrechte durch Ningbo beflügelt sind. Insgesamt kam Vivanco in den ersten sechs Monaten 2018 bei einem Umsatzanstieg von 2,0 Prozent auf 36,06 Mio. Euro auf ein Betriebsergebnis von 2,55 Mio. Euro – nach 1,29 Mio. Euro in der entsprechenden Vorjahresperiode. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich – auch dank der Restrukturierungsfortschritte in Spanien und Frankreich – von 1,27 auf 2,74 Mio. Euro. Bereinigt um alle Sondereinflüsse bewegt sich Vivancon freilich „nur“ in etwa auf Vorjahresniveau. Daher geht der Vorstand davon aus, dass sich das im Geschäftsbericht 2017 avisierte operativen EBITDA in einem Korridor von 5,0 bis 6,0 Mio. Euro wohl nicht halten lässt. Abzuwarten bleibt, wo Vivanco am Jahresende inklusive der Extraposten herauskommt. Boersengefluester.de kalkuliert zurzeit mit einem Überschuss von 1,85 Mio. Euro. Unterm Strich bietet der Micro Cap damit eine ansprechende Chance-Risiko-Relation. Dicker Malus bleibt die Illiquidität der Aktie.

 

Vivanco  Kurs: 2,440 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Vivanco
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A1E8G8 2,440 Halten 13,44
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
15,25 8,08 1,889 -62,56
KBV KCV KUV EV/EBITDA
3,04 2,14 0,17 4,082
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 27.08.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
07.08.2019 06.04.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-1,90% -27,41% -33,70% -33,70%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020e
Umsatzerlöse1 76,10 82,68 81,95 83,74 80,28 78,50 80,82 72,00
EBITDA1,2 -0,90 4,30 5,40 7,48 7,77 4,00 6,10 4,00
EBITDA-Marge3 -1,18 5,20 6,59 8,93 9,68 5,10 7,55 5,56
EBIT1,4 -1,82 3,45 2,51 10,33 7,92 3,60 3,65 1,60
EBIT-Marge5 -2,39 4,17 3,06 12,34 9,87 4,59 4,52 2,22
Jahresüberschuss1 -2,74 1,24 1,05 6,91 6,24 1,85 1,05 0,10
Netto-Marge6 -3,60 1,50 1,28 8,25 7,77 2,36 1,30 0,14
Cashflow1,7 2,11 5,47 1,24 9,34 3,50 4,23 6,28 2,80
Ergebnis je Aktie8 -0,49 0,21 0.16 1,27 1,14 0,39 0,19 0,02
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,10 0,10 0,10 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2019 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: ESC

 

Eher konservativ ausgerichtete Investoren werden um die Aktie von Bastei Lübbe vermutlich auch künftig einen großen Bogen machen. Zu unsicher sind die Perspektiven des Verlagshauses nach der missglückten Expansions- und Digitalisierungsstrategie. Andererseits kann es vielleicht auch nicht schaden, sich schon jetzt mit den grundsätzlichen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen, schließlich sollten die Investoren den katastrophalen Abschluss für das Geschäftsjahr 2017/18 (31. März) mit einem Fehlbetrag von 16,24 Mio. Euro mittlerweile abgehakt haben. Außerdem befindet sich der Börsenwert mit 29,5 Mio. Euro auf einem Niveau, wo man fast nicht mehr viel falsch machen kann. Noch immer ein Klotz am Bein ist freilich die Netto-Verschuldung von etwas mehr als 30 Mio. Euro, allerdings hat das Team um CEO Carel Halff auch diese Kenngröße in den vergangenen zwölf Monaten um über 11 Mio. Euro verbessert. Für das laufende Geschäftsjahr stellte Halff einen – in erster Linie durch den Verkauf des Großhändlers BuchPartner bedingten – Umsatzrückgang von 140,17 auf rund 95 Mio. Euro in Aussicht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll von minus 18,05 Mio. Euro auf positive 0,5 bis 2,0 Mio. Euro drehen. Unterm Strich werden die Kölner damit wohl auch 2018/19 deutlich rote Zahlen schreiben – bei einer vergleichsweise konstanten Netto-Verschuldung. 2019/20 will Vorstandschef Halff dann mit „kleineren Umsatzzuwächsen wieder die normale Ertragsfähigkeit des Konzerns“ ansteuern, die er bei EBIT-Margen in einer Bandbreite von sechs bis acht Prozent ansiedelt. Mit ein wenig Glück könnten so zwischen 3 und 4 Mio. Euro als Gewinn hängen bleiben, was die Aktie in knapp einstellige KGV-Regionen befördern würde. Noch ist das zu einem stattlichen Teil Zahlenspielereien. Doch sie zeigen, dass die Aktie von Bastei Lübbe durchaus das Potenzial hat, wieder markant höhere Kurse zu sehen.

 

Bastei Lübbe  Kurs: 2,760 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Bastei Lübbe
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A1X3YY 2,760 Kaufen 36,71
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
14,53 21,34 0,668 47,59
KBV KCV KUV EV/EBITDA
1,34 2,57 0,45 7,228
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 15.09.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
13.08.2020 12.11.2020 11.02.2021 14.07.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
25,17% 16,36% -1,08% 8,66%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020e
Umsatzerlöse1 107,53 110,19 104,86 146,29 140,17 94,92 81,49 87,00
EBITDA1,2 16,62 10,42 6,74 5,43 0,49 7,60 6,36 7,90
EBITDA-Marge3 15,46 9,46 6,43 3,71 0,35 8,01 7,80 9,08
EBIT1,4 14,92 7,26 2,87 -0,32 -18,05 2,71 4,13 5,60
EBIT-Marge5 13,88 6,59 2,74 -0,22 -12,88 2,86 5,07 6,44
Jahresüberschuss1 9,07 2,99 -0,28 -2,89 -16,24 0,85 -9,07 3,05
Netto-Marge6 8,43 2,71 -0,27 -1,98 -11,59 0,90 -11,13 3,51
Cashflow1,7 12,68 6,12 -2,21 11,51 5,47 14,43 14,27 13,60
Ergebnis je Aktie8 0,75 0,24 -0.04 -0,16 -0,96 0,05 -0,46 0,21
Dividende8 0,28 0,30 0,10 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2019 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: Ebner Stolz

 

Das ist bitter: Ausgerechnet im Jubiläumsjahr 2018 – 30 Jahren nach der Firmengründung und 20 Jahre nach dem Börsengang an den Neuen Markt muss Cenit eine Umsatz- und Gewinnwarnung aussprechen. Demnach stellt das IT Software- und Beratungshaus für das laufende Jahr nur noch Erlöse zwischen 175 und 180 Mio. Euro sowie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Bereich um 10 Mio. Euro in Aussicht. Zur Einordnung: Bislang kalkulierte Vorstandssprecher Kurs Bengel mit Umsätzen in einer Bandbreite von 180 bis 185 Mio. Euro sowie einem EBIT auf Höhe des Vorjahresniveaus von knapp 13 Mio. Euro. Als wesentlichen Grund für die Prognosekorrektur nennt Bengel, dass Verkauf eigener Software hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist und der Effekt bis zum Jahresende nicht mehr kompensiert werden kann. Angedeutet hatte sich die Entwicklung freilich schon im Auftaktviertel 2018 mit einem spürbar rückläufigen Betriebsergebnis. So gesehen hat der im laufenden Jahr erstmals voll zu konsolidierende Dassault Systèms-Integrator KEONYS den Stuttgartern noch kein Glück gebracht. Die große Frage ist nun, ob es sich um eine zwischenzeitliche Schwächeperiode handelt oder womöglich sogar die für 2020 formulierten Ziele in Gefahr sind, wonach Cenit 200 Mio. Euro Umsatz und eine EBIT-Marge von 10 Prozent anstrebt. Kurstechnisch ist der im Prime Standard gelistete Titel bis knapp unter 17 Euro zurückgefallen, was der tiefste Stand seit Anfang 2016 ist. Zudem werden sich besorgte Investoren möglicherweise schon jetzt fragen, ob Cenit möglicherweise doe Dividende für 2018 kürzen wird – immerhin gilt die Dividendenrendite als eines der stärksten Argumente für die Aktie. Kapitalisiert ist die Gesellschaft zurzeit mit knapp 142 Mio. Euro. Zu beachten bei der Aktienbewertung ist jedoch, dass das Unternehmen über eine Netto-Liquidität von rund 20 Mio. Euro verfügt. Sollte Cenit die 2018er-Ergebnisdelle schnell wieder ausbügeln können, wäre die aktuelle Marktkapitalisierung eher eine günstige Einstieg- beziehungsweise Nachkaufchance. Noch lässt sich aber nicht valide einschätzen, so dass für boersengefluester.de „Halten“ für eine sinnvolle Einschätzung für die Cenit-Aktie ist.

 

Cenit  Kurs: 10,000 €

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Cenit
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
540710 10,000 Halten 83,68
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
13,51 18,04 0,734 12,71
KBV KCV KUV EV/EBITDA
2,07 7,16 0,49 3,822
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,20 0,00 02.07.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
12.05.2020 04.08.2020 04.11.2020 31.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
4,72% -11,62% -27,01% -13,79%
    

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020e
Umsatzerlöse1 118,92 123,39 121,48 123,77 151,70 169,99 171,71 160,00
EBITDA1,2 10,63 11,66 12,69 14,06 15,27 11,95 15,24 9,40
EBITDA-Marge3 8,94 9,45 10,45 11,36 10,07 7,03 8,88 5,88
EBIT1,4 8,33 9,33 10,60 11,85 12,84 9,03 9,20 3,90
EBIT-Marge5 7,00 7,56 8,73 9,57 8,46 5,31 5,36 2,44
Jahresüberschuss1 5,88 6,36 7,32 8,15 8,99 6,13 6,96 2,80
Netto-Marge6 4,94 5,15 6,03 6,58 5,93 3,61 4,05 1,75
Cashflow1,7 6,97 9,40 9,47 9,06 3,92 9,62 11,68 8,40
Ergebnis je Aktie8 0,70 0,76 0.87 0,97 1,07 0,73 0,82 0,35
Dividende8 0,35 0,90 1,00 1,00 1,00 0,60 0,00 0,20
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2019 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: KPMG

 


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Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.