ECV
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 12,74%
EVT
Evotec OAI
Anteil der Short-Position: 10,77%
VAR1
Varta
Anteil der Short-Position: 9,82%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 7,39%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 5,61%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 5,34%
DUE
Dürr
Anteil der Short-Position: 5,26%
ZIL2
ElringKlinger
Anteil der Short-Position: 4,27%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 4,00%
CCAP
CORESTATE CAPITAL...
Anteil der Short-Position: 2,22%
DRW8
DRAEGERWERK ST.A....
Anteil der Short-Position: 2,01%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 1,96%
ZO1
ZOOPLUS
Anteil der Short-Position: 1,88%
RAA
Rational
Anteil der Short-Position: 1,71%
TUI1
TUI
Anteil der Short-Position: 1,69%
DHER
DELIVERY HERO
Anteil der Short-Position: 1,63%
EVD
CTS EVENTIM
Anteil der Short-Position: 1,38%
AEIN
ALLGEIER
Anteil der Short-Position: 0,96%
ARL
Aareal Bank
Anteil der Short-Position: 0,78%
MOR
MorphoSys
Anteil der Short-Position: 0,70%
HEI
HeidelbergCement
Anteil der Short-Position: 0,62%
5Y6
COMPASS PATHW SP.ADR
Anteil der Short-Position: 0,61%
CEC
CECONOMY ST
Anteil der Short-Position: 0,50%

Aktuell zu Ihren Aktien: Twintec, Paul Hartmann, Rhön-Klinikum, Cenit, United Labels

An dieser Stelle kommentieren wir aktuelle Firmenmeldungen und weisen auf interessante Kursentwicklungen, Gerüchte oder Daten für den Gesamtmarkt hin. Dazu gibt es Tipps von Analysten zu Aktien aus dem Small-Cap-Sektor.

Noch immer lässt sich trefflich darüber streiten, ob die Veräußerung von Interkat Katalysatoren für 4,3 Mio. Euro ein Notverkauf für Twintec war, oder ob dem Anbieter von Systemen zur Abgasnachbehandlung ein cleverer strategischer Schachzug gelungen ist, um das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. „Uns ist wichtig zu betonen, dass wir trotz des Verkaufs der Vermögensgegenstände der Interkat weiterhin Zugriff auf deren Produkte haben werden. Gleichzeitig erhöhen wir unsere Flexibilität insbesondere bei Einkäufen mit einer großen Stückzahl, die wir fortan auch über alternative Lieferanten abwickeln können“, erklärt Twintec CEO Marcus Hausser nun die Motivation des Deals. Wie bereits Ende Oktober von Twintec in einem Halbsatz angedeutet, war die Transaktion keine Einzelmaßnahme, sondern eingebettet in ein größeres Paket. „Wir haben unsere Finanzierungsstruktur komplett umgekrempelt“, sagt CFO Roger Kavena. Demnach hat die Gesellschaft – neben dem Verkauf der Beschichtungstochter – einen Factoringvertrag (Forderungsverkauf) mit einem Rahmen von bis zu 4,5 Mio. Euro ausgehandelt, die bestehende Mezzanine-Finanzierung neu strukturiert und zudem einen Bankkredit via Immobilienverkauf an einen Investor abgelöst.

Diese Zusatzinformationen zu der kürzlich veröffentlichten Interkat-Meldung (siehe dazu auch den Beitrag von boersengefluester.de HIER) werten wir positiv. Trotzdem muss sich Twintec unserer Meinung nach den Vorwurf einer Salamitaktik bei der Kommunikation gefallen lassen. Ebenfalls nicht gerade förderlich für das Vertrauen in die Aktie ist die nun spätestens für Ende November angekündigte Vorlage des testierten Abschlusses für 2015. Und einen konkreten HV-Termin für 2015 gibt es ebenfalls noch nicht. Kein Wunder, dass die durchaus ambitionierten Prognosen des Managements weitgehend wirkungslos am Aktienkurs verpuffen. So soll der Konzernumsatz bis 2018 auf 70 bis 90 Mio. Euro – bei einer EBITDA-Marge im oberen einstelligen Prozentbereich – wachsen. Demnach könnte ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von mehr als 6 Mio. Euro für 2018 möglich sein. Das könnte ausreichen, um unterm Strich einen Gewinn von 2,0 bis 2,5 Mio. Euro zu zeigen – bei einer Marktkapitalisierung von zurzeit annähernd 30 Mio. Euro. Kurspotenzial wäre also ausreichend vorhanden, wenn nur die vielen Enttäuschungen in der Vergangenheit nicht wären. Daher ist es auch kein Wunder, wenn die außenstehenden Aktionäre von Twintec nur soweit in die Zukunft schauen, wie es unbedingt nötig ist. Summa summarum ist der Small Cap für uns damit nur eine Halten-Position.

 

  Kurs: 0,000 €

 

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020e 2021e
Umsatzerlöse1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA1,2 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT1,4 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
EBIT-Marge5 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Netto-Marge6 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Cashflow1,7 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer:

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
0,000 0,00
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
0,00 0,00 0,000 0,00
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,00 0,00 0,00 0,00
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
0,00% 0,00% 0,00% 0,00%
    

 

 


Nach einem jahrelangen Aufwärtstrend ist der Aktienkurs von Paul Hartmann 2016 in den Konsolidierungsmodus gewechselt. Dabei schienen die Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Klettertour perfekt, immerhin öffnete sich das auf die Bereiche Wundbehandlung, Inkontinenz- und OP-Management sowie Desinfektion spezialisierte Unternehmen vor knapp einem Jahr einem breiteren Anlegerkreis. Seit dem haben sich die Handelsumsätze auch ein wenig belebt, in den Schlagzeilen der Finanzpresse taucht die Gesellschaft aus Heidenheim aber nur selten auf. Und auch den Neun-Monats-Zwischenbericht hat Paul Hartmann in aller Stille veröffentlicht. Dabei sehen die Zahlen durchaus robust aus und entsprechen mindestens den Erwartungen. Bei einem Anstieg der Erlöse um 2,2 Prozent auf 1.467,7 Mio. Euro kam das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 4,9 Prozent auf 103,5 Mio. Euro voran. Der Nettogewinn legte um gut 14 Prozent auf 68,2 Mio. Euro zu. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstandsvorsitzende Andreas Joehle weiterhin mit „moderat steigenden“ Umsatzerlösen einem „leichten Plus“ beim EBIT.

Auf eine Darstellung der Bilanz per Ende September verzichtete das Unternehmen. Mit Blick auf die Eigenkapitalquote gab es auch keine wesentlichen Veränderungen. Interessant ist aber, dass das Netto-Finanzguthaben mit 71,8 Mio. Euro um 52,1 Mio. Euro über dem vergleichbaren Wert des Vorjahrs liegt. Offen ist, woher der kräftige Zuwachs rührt. Zum Halbjahr 2016 betrug das offizielle Netto-Cash 22,5 Mio. Euro. Mit Blick auf die Berechnung des Enterprise Value (Börsenwert + Nettofinanzschulden) sollten Anleger jedoch beachten, dass auf der Passivseite der Bilanz zusätzlich noch 164,79 Mio. Euro an Pensionsrückstellungen stehen, die boersengefluester.de bei der Berechnung der wesentlichen Kennzahlen mit in die Kalkulation einbezieht. Demnach käme die Gesellschaft derzeit auf einen Unternehmenswert von 1.486 Mio. Euro, was etwa dem knapp elffachen des für 2016 zu erwartenden EBIT entspricht. Gegen eine solche Relation lässt sich wohl nichts einwenden. Für langfristig ausgerichtete Investoren bleibt der Titel eine attraktive Gelegenheit. Schade ist freilich, dass die Gesellschaft eine so zaghafte Investor-Relations-Stategie fährt. Auf dem Ende November stattfindenden Eigenkapitalforum sucht man den Namen Paul Hartmann jedenfalls vergeblich in der Liste der präsentierenden Unternehmen.

 

Paul Hartmann  Kurs: 416,000 €

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020e 2021e
Umsatzerlöse1 1.941,00 1.986,45 2.058,63 2.119,10 2.186,77 2.520,00 0,00
EBITDA1,2 198,98 210,82 204,80 193,48 210,35 305,00 0,00
EBITDA-Marge3 10,25 10,61 9,95 9,13 9,62 12,10 0,00
EBIT1,4 132,66 139,10 138,23 123,17 104,38 206,00 0,00
EBIT-Marge5 6,83 7,00 6,71 5,81 4,77 8,17 0,00
Jahresüberschuss1 84,78 90,10 93,70 83,77 62,93 144,00 0,00
Netto-Marge6 4,37 4,54 4,55 3,95 2,88 5,71 0,00
Cashflow1,7 136,81 150,99 200,51 147,46 161,26 188,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 22,21 23,91 24,82 22,25 16,41 38,00 27,00
Dividende8 6,70 7,00 7,00 7,00 7,00 8,00 8,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2019 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: PricewaterhouseCoopers

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Paul Hartmann
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
747404 416,000 Kaufen 1.486,13
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
16,00 15,45 0,996 21,38
KBV KCV KUV EV/EBITDA
1,66 9,22 0,68 7,91
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
7,00 8,00 1,92 30.04.2021
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
18.08.2020 24.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
19,14% 25,59% 16,85% 44,44%
    

Nicht mehr den fittesten Eindruck macht zurzeit der Chart von Rhön-Klinikum. Nach neun Monaten 2016 kommt der Klinikbetreiber beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwar noch auf einen Zuwachs von 12,1 Prozent auf knapp 131,54 Mio. Euro. Innerhalb des dritten Quartals musste der MDAX-Konzern beim EBITDA jedoch einen Rückgang von 16,0 Prozent auf 28,13 Mio. Euro verkraften. „Wir beobachten derzeit die Zunahme von regulatorischen Hemmnissen, die unser Geschäft perspektivisch belasten können”, sagt der Vorstandsvorsitzende Martin Siebert und spricht damit die Ausweitung der Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen bei schweren Krankheitsfällen an. „Ungeachtet der eingeschränkten Erfolgsaussichten dieser Aktivitäten führen sie jedoch zunächst dazu, dass die erforderlichen Leistungen fraglich und die entsprechenden Leistungen ins Obligo gestellt werden“ heißt es zudem im Zwischenbericht. Gleichwohl bestätigte Siebert den bisherigen Ausblick, der Umsätze zwischen 1,17 und 1,20 Mrd. Euro sowie ein EBITDA in einem Korridor von 155 bis 165 Mio. Euro zu erwarten sind. Bei den meisten Analysten steht die Aktie von Rhön-Klinikum zurzeit auf „Halten“ – mit Kurszielen zwischen 28 und 29 Euro. Keine Frage: Von dieser MDAX-Aktie hatten wir uns mehr Dynamik erhofft. Andererseits steht das Unternehmen nach dem Verkauf des wesentlichen Klinikbestands an Fresenius bilanziell sehr solide da. Zudem glauben wir, dass allein die Aktionärsstruktur mit den Ankerinvestoren B. Braun Melsungen (20,00 Prozent), Asklepios Kliniken (17,57 Prozent) sowie Eugen und Ingeborg Münch (15,48 Prozent) Raum für Spekulationen lässt. Bewertungstechnisch findet boersengefluester.de ohnehin, dass die Aktie eher Potenzial nach oben hat. Unter Berücksichtigung des Netto-Finanzguthabens wird das Papier momentan mit dem 8,3fachen des für 2016 zu erwartenden EBITDA gehandelt. Langfristanleger bleiben daher engagiert und sitzen die Kursdelle aus. Womöglich ist das jetzige Niveau sogar eine gute Nachkaufgelegenheit.

 

Rhön-Klinikum  Kurs: 15,800 €

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020e 2021e
Umsatzerlöse1 1.108,19 1.176,35 1.211,08 1.232,91 1.303,90 1.405,00 0,00
EBITDA1,2 154,16 156,86 97,82 125,54 125,33 78,00 0,00
EBITDA-Marge3 13,91 13,33 8,08 10,18 9,61 5,55 0,00
EBIT1,4 93,14 96,99 38,70 64,94 56,80 8,80 0,00
EBIT-Marge5 8,40 8,24 3,20 5,27 4,36 0,63 0,00
Jahresüberschuss1 87,44 58,64 36,74 51,19 44,48 4,80 0,00
Netto-Marge6 7,89 4,98 3,03 4,15 3,41 0,34 0,00
Cashflow1,7 70,20 109,10 80,30 49,50 47,30 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 1,19 0,84 0,53 0,73 0,65 0,09 0,48
Dividende8 0,80 0,35 0,22 0,29 0,00 0,00 0,25
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2019 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: PricewaterhouseCoopers

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Rhön-Klinikum
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
704230 15,800 Halten 1.058,01
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
28,73 24,08 1,222 18,42
KBV KCV KUV EV/EBITDA
0,91 22,37 0,81 7,65
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 09.06.2021
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
06.05.2021 05.08.2021 06.11.2020 25.03.2021
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
-3,82% -8,18% -4,24% -5,28%
    

 

Auf den ersten Blick reichlich unspektakulär kommen die Neun-Monats-Zahlen von Cenit daher. Während die Umsätze leicht um 1,00 Prozent auf 90,32 Mio. Euro vorankamen, lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit 7,52 Mio. Euro um 1,49 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Das sieht nach Stillstand aus. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass der IT-Dienstleister und Softwareanbieter gut unterwegs ist und seine Strategie – vermehrt auf eigene Software zu setzen – Fortschritte macht (siehe dazu auch den ausführlichen Beitrag von boersengefluester.de HIER). Zum Abschluss des dritten Quartals kletterte der Umsatz mit Cenit-eigener Software jedenfalls um fast sechs Prozent auf annähernd 11,69 Mio. Euro. Erfreulich entwickelten sich die Renditen: Im dritten Quartal 2016 kamen die Stuttgarter auf eine EBIT-Marge von 9,83 Prozent. Ein derart hohes Niveau gab es zuletzt im Jahr 2007 – also vor Ausbruch der Finanzkrise. Ansonsten bleibt Vorstandssprecher Kurt Bengel bei seinen Zielsetzungen und kündigt für 2016 einen Umsatzanstieg von rund fünf Prozent sowie eine Verbesserung des EBIT im hohen einstelligen Prozentbereich an. Demnach sollte das Betriebsergebnis im laufenden Jahr auf mehr als 11 Mio. Euro klettern. Dem steht eine Marktkapitalisierung von rund 175,5 Mio. Euro entgegen, was zunächst einmal sportlich ist. Andererseits ist Cenit frei von Bankschulden und hat eine Liquidität von mehr als 31 Mio. Euro auf der Aktivseite stehen. Zudem bleibt der Small Cap ein attraktiver Dividendenzahler, darauf haben sich die Schwaben festgelegt. Nach dem etwas zu zackigen Kursanstieg im Zuge einer Empfehlung durch einen Börsenbrief, konsolidiert der Titel zurzeit. Nach Auffassung von boersengefluester.de sollte die Aktie demnächst aber wieder in den Aufwärtsmodus wechseln. Die aktuelle Korrekturphase bietet also eher eine gute Einstiegschance.

 

Cenit

 

Cenit  Kurs: 14,550 €

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020e 2021e
Umsatzerlöse1 121,48 123,77 151,70 169,99 171,71 148,00 0,00
EBITDA1,2 12,69 14,06 15,27 11,95 15,24 7,65 0,00
EBITDA-Marge3 10,45 11,36 10,07 7,03 8,88 5,17 0,00
EBIT1,4 10,60 11,85 12,84 9,03 9,20 1,80 0,00
EBIT-Marge5 8,73 9,57 8,46 5,31 5,36 1,22 0,00
Jahresüberschuss1 7,32 8,15 8,99 6,13 6,96 1,15 0,00
Netto-Marge6 6,03 6,58 5,93 3,61 4,05 0,78 0,00
Cashflow1,7 9,47 9,06 3,92 9,62 11,68 10,90 0,00
Ergebnis je Aktie8 0,87 0,97 1,07 0,73 0,82 0,14 0,50
Dividende8 1,00 1,00 1,00 0,60 0,00 0,05 0,25
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2019 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: KPMG

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Cenit
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
540710 14,550 Kaufen 121,75
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
20,21 18,82 1,052 18,49
KBV KCV KUV EV/EBITDA
2,99 10,42 0,71 6,31
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,05 0,34 20.05.2021
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
12.05.2021 03.08.2021 04.11.2020 31.03.2021
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
11,55% 29,55% 15,48% 10,23%
    

 

Was hat es in den vergangenen Quartalen nicht alles für Spekulationen um United Labels gegeben? Getuschelt wurde über den Einstieg eines asiatischen Unternehmens oder auch die Übernahme eines Wettbewerbers. Einzige verlässliche Konstanten bei dem Vermarkter von Comic-Lizenzthemen scheinen jedoch das Verfehlen der eigenen Ziele sowie die Aktienverkäufe des Vorstands zu sein. Einen neuerlichen Beweis dafür liefern die Münsteraner jetzt mit Vorlage der vorläufigen Q3-Zahlen: Bei einem Erlösplus von gut acht Prozent auf 24,1 Mio. Euro drehte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von minus 0,4 auf plus 0,2 Mio. Euro. Hervorgehoben wird die positive Entwicklung im Segment Fachhandel, bei den spanischen Flughafengeschäften und der Verkaufsplattform Elfen.de. Umso erstaunlicher, dass der Vorstand die bisherigen Prognosen für Umsatz und EBIT kräftig zusammenfaltet – ohne eine entsprechende Begründung dafür zu liefern. Demnach rechnet United Labels für 2016 jetzt nur noch mit einem Erlösplus zwischen zwei und zehn Prozent sowie einem EBIT in einer Bandbreite von 0,2 bis 0,7 Mio. Euro. Zur Einordnung: Im Q1-Bericht war noch von einer geplanten Umsatzsteigerung zwischen 15 und 23 Prozent sowie einem EBIT in einer Größenordnung von 0,7 bis 1,5 Mio. Euro die Rede. Auf Basis der neuen Zielsetzung dürfte United Labels 2016 unterm Strich deutlich rote Zahlen schreiben. Boersengefluester.de rechnet mit einem Fehlbetrag von 0,75 Mio. Euro. Kapitalisiert ist der Small Cap noch immer mit 22,7 Mio. Euro. Im Normalfall ist das für eine Gesellschaft wie United Labels viel zu viel. Interessant wäre allerdings schon, an wen CEO und Firmengründer Peter Boder außerbörslich seine Stücke verkauft.

 

United Labels  Kurs: 1,250 €

 

Die wichtigsten Finanzdaten auf einen Blick
  2015 2016 2017 2018 2019 2020e 2021e
Umsatzerlöse1 30,38 32,45 30,33 12,24 13,49 0,00 0,00
EBITDA1,2 -0,12 0,42 2,57 1,52 0,40 0,00 0,00
EBITDA-Marge3 -0,39 1,29 8,47 12,42 2,97 0,00 0,00
EBIT1,4 -0,88 -0,37 1,90 0,89 -2,70 0,22 0,00
EBIT-Marge5 -2,90 -1,14 6,26 7,27 -20,02 0,00 0,00
Jahresüberschuss1 -4,21 -1,77 0,38 0,34 -0,99 0,00 0,00
Netto-Marge6 -13,86 -5,45 1,25 2,78 -7,34 0,00 0,00
Cashflow1,7 1,68 -0,29 2,14 0,80 2,78 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie8 -0,65 -0,27 0,06 0,09 -0,14 -0,03 0,03
Dividende8 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Quelle: boersengefluester.de und Firmenangaben

  Geschäftsbericht 2019 - Kostenfrei herunterladen.  
1 in Mio. Euro; 2 EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen; 3 EBITDA in Relation zum Umsatz; 4 EBIT = Ergebnis vor Zinsen und Steuern; 5 EBIT in Relation zum Umsatz; 6 Jahresüberschuss (-fehlbetrag) in Relation zum Umsatz; 7 Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; 8 in Euro; Quelle: boersengefluester.de
Wirtschaftsprüfer: Mazars

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
United Labels
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
548956 1,250 8,66
KGV 2022e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
31,25 35,59 0,915 -3,03
KBV KCV KUV EV/EBITDA
33,06 3,11 0,64 84,47
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '20e
in %
Hauptversammlung
0,00 0,00 0,00 23.10.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
26.05.2020 05.08.2020 16.10.2020 30.04.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
13,22% 4,43% 17,92% -8,42%
    


Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.