AIXA
Aixtron
Anteil der Short-Position: 14,71%
LEO
Leoni
Anteil der Short-Position: 11,21%
SDF
K+S
Anteil der Short-Position: 10,83%
TKA
ThyssenKrupp
Anteil der Short-Position: 8,39%
GXI
Gerresheimer
Anteil der Short-Position: 6,52%
CAP
ENCAVIS
Anteil der Short-Position: 6,51%
SKB
Koenig & Bauer
Anteil der Short-Position: 6,04%
GBF
Bilfinger Berger
Anteil der Short-Position: 5,51%
SAE
SHOP APOTHEKE EUR...
Anteil der Short-Position: 3,81%
WDI
WireCard
Anteil der Short-Position: 3,63%
LHA
Lufthansa
Anteil der Short-Position: 3,40%
TEG
TAG Immobilien
Anteil der Short-Position: 3,21%
SANT
S+T (Z.REG.MK.Z.)...
Anteil der Short-Position: 2,93%
DBK
Deutsche Bank
Anteil der Short-Position: 2,68%
ZAL
ZALANDO
Anteil der Short-Position: 2,28%
SOW
Software AG
Anteil der Short-Position: 1,95%
LXS
Lanxess
Anteil der Short-Position: 1,93%
B4B
METRO ST
Anteil der Short-Position: 1,89%
FRA
Fraport
Anteil der Short-Position: 1,70%
PSM
PROSIEBENSAT.1
Anteil der Short-Position: 1,41%
BOSS
HUGO BOSS
Anteil der Short-Position: 1,33%
AT1
AROUNDTOWN EO-,01
Anteil der Short-Position: 1,24%
BC8
Bechtle
Anteil der Short-Position: 1,19%

Adidas: Fit trotz Währungsattacke

Bis zum 23. Februar finden in der russischen Stadt Sotschi die Olympischen Winterspiele statt. Ein Erfolg der deutschen Sportler wäre auch ein Erfolg für Adidas. Der Konzern stattet die Athletinnen und Athleten mit hochwertiger Funktionskleidung aus. Erstmalig wird eine Kollektion mit den Produkten der Olympiaausstattung im Sportfachhandel erhältlich sein. Adidas-Chef Herbert Hainer hat sich für 2014 viel vorgenommen. Er will das Wachstum deutlich beschleunigen, um eine gute Basis zu haben, um die für 2015 angepeilten Ziele zu erreichen.

Hohe Volatilität bei der Adidas-Aktie: Nachdem das Papier am 22. Januar noch ein Rekordhoch erreicht hatte, hat es anschließend kräftig korrigiert, um danach wieder nach oben zu drehen. Verantwortlich für die heftigen Ausschläge sind die Turbulenzen am Währungsmarkt und in den Emerging Markets. Je nach Ort, wo die Produkte hergestellt oder verkauft werden, ist der Konzern von den Währungsturbulenzen unterschiedlich betroffen. So schreibt Adidas im 2012er-Geschäftsbericht, dass ein Anstieg des Dollar gegenüber dem Rubel den Gewinn um 10 Mio. Euro verringern würde. Innerhalb der kurzen Zeit von Ende Dezember 2013 bis Februar 2014 war der Rubel um neun Prozent gegenüber dem Dollar eingebrochen. Das belastet die Adidas-Aktie. Ein weiteres Problem ist die Abwertung der Währungen in Lateinamerika, wie des brasilianischen Real. In Lateinamerika erzielt Adidas rund zehn Prozent seiner Umsätze. Und wenn die Produkte in den Ländern wegen der Abwertung der Währung teuer werden, drückt das auf den Absatz.

 

Adidas  Kurs: 301,950 €

 

Den Kursrückschlag bei der Aktie haben zuletzt die Analysten von JPMorgan genutzt, um das Kursziel auf 97 Euro zu erhöhen und die Einschätzung „Übergewichten“ zu bestätigen. Die Analysten weisen zwar ausdrücklich darauf hin, dass Adidas wegen der Turbulenzen in den Schwellenländern und am Währungsmarkt Gegenwind habe. Laut der Einschätzung der Finanzprofis habe sich die Geschäftsdynamik bei Adidas jedoch merklich verbessert, was dazu geführt haben soll, dass sich das um Währungseffekte bereinigte Umsatzwachstum im vierten Quartal auf acht Prozent beschleunigt habe, nicht zuletzt wegen des Starts der Lieferungen für die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Im ersten Halbjahr 2014 solle das kräftige Wachstum anhalten.

Vorstandschef Herbert Hainer hatte auf der Analystenkonferenz am 3. Dezember die vielen Finanzprofis darauf eingeschworen, dass sich das Wachstum im Jahr 2014 deutlich beschleunigen wird. So soll der währungsbereinigte Umsatz „im hohen einstelligen Bereich steigen.“ Für 2013 hat Hainer ein Wachstum „im niedrigen einstelligen Bereich“ in Aussicht gestellt. Zudem will der Firmenlenker im laufenden Jahr die operative Marge um einen Prozentpunkt gegenüber dem erwarteten 2013er-Wert von 8,5 Prozent verbessern. Mit den 2014er-Ergebnissen will der Firmenlenker eine gute Basis legen, um 2015 bei einem Umsatz von 17 Mrd. Euro eine operative Marge von elf Prozent zu erwirtschaften.

Erneute Turbulenzen am Währungsmarkt könnten die Aktie zwar kurzfristig weiter bremsen. Danach dürfte sie jedoch auf Rekordhöhen klettern. Zwar kann der Anstieg des Dollars gegen den Rubel den Gewinn von Adidas mal um 10 Mio. Euro drücken. Oder um weitere 13 oder 15 Mio. Euro, wenn der Euro gegenüber dem Dollar um zehn Prozent steigt. Angesichts eines prognostizierten 2013er-Gewinns von 820 bis 850 Mio. Euro sind das jedoch Peanuts. Anleger sollten sich viel mehr darauf konzentrieren, dass Adidas ein Wachstumsunternehmen par excellence ist und aufgrund der zahlreichen neuen Produkte und der starken Marke in den nächsten Jahren kräftig expandieren wird. Laut Schätzungen der Analysten wird der 2015er-Gewinn je Aktie mit knapp sechs Euro um 50 Prozent höher liegen als 2013. Mit einem 2015er-KGV von 14 ist die im DAX enthaltene Aktie daher nicht zu teuer.

 

INVESTOR-INFORMATIONEN
©boersengefluester.de
Adidas
WKN Kurs in € Einschätzung Börsenwert in Mio. €
A1EWWW 301,950 Halten 60.515,67
KGV 2021e KGV 10Y-Ø BGFL-Ratio Shiller-KGV
25,16 25,83 1,010 65,35
KBV KCV KUV EV/EBITDA
9,40 22,87 2,76 22,158
Dividende '19 in € Dividende '20e in € Div.-Rendite '19e
in %
Hauptversammlung
3,50 3,70 1,16 14.05.2020
Q1-Zahlen Q2-Zahlen Q3-Zahlen Bilanz-PK
08.05.2020 06.08.2020 06.11.2019 11.03.2020
Abstand 60Tage-Linie Abstand 200Tage-Linie Performance YtD Performance 52 Wochen
5,22% 10,99% 4,19% 47,80%
    

 

Foto: Adidas AG

 

Dieser Beitrag stammt von Egmond Haidt. Er schreibt für die Kollegen der boersengefluester.de-Partnerseite Feingold Research


Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.

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