E-Mobilität: Die indirekten Profiteure aus dem Small-Cap-Sektor

Als Daimler-Chef Dieter Zetsche Anfang Juli Papst Franziskus die Schlüssel für sein neues „Papamobil“ überreichte, legte der Manager gleich auch noch ein Elektrofahrrad vom Smart auf den Gabentisch. Der Pontifex hat sich das E-Bike interessiert angeschaut. Kein Wunder: Benutzte er doch zu Kardinalszeiten noch regelmäßig selbst das Rad. Rund 1400 Kilometer von Rom entfernt, in Sangerhausen im Bundesland Sachen-Anhalt, wird Peter Wicht gejubelt haben: „Mifa ist Papst“. Immerhin wird das Smart E-Bike von dem Berliner Unternehmen Grace hergestellt, das seit Anfang 2012 zu dem von Wicht geführten Fahrradhersteller Mifa Mitteldeutsche Fahrradwerke AG gehört.

Experten trauen dem Markt für Elektrofahrräder in den kommenden Jahren überdurchschnittliches Wachstum zu. In Deutschland hat momentan etwa jedes zehnte neu verkaufte Fahrrad einen Elektroantrieb, in Holland liegt der Anteil bereits bei 15 Prozent. Für die Hersteller sind die E-Bikes eine lukratives Geschäft, zumal sie etwa viermal so teuer sind wie herkömmliche Zweiräder. Für die großen Autokonzerne bedeuten sie häufig den Einstig in das Thema E-Mobilität. Und als “Goodie” beim Kauf eines hochwertigen Neuwagens hätten sie ebenfalls ihren Charme. Nachdem Daimler mit dem Smart-Bike vorgeprescht ist, dürften die anderen Hersteller nachlegen. BMW tastet sich mit dem Cruise e-Bike zum Preis von 2600 Euro bereits langsam vor. Andere Anbieter wie Porsche oder Audi zeigen immerhin bereits Prototypen im High-Tech-Format. Deutlich zivilisierter kommen da die Modelle aus dem Hause Volkswagen daher. „Der Siegeszug der E-Bikes ist ein Resultat der gesellschaftlichen Megatrends”, sagt Mifa-Chef Wicht. Boersengefluester.de hat untersucht, welche deutschen Small Caps von dieser Entwicklung profitieren.

 

  Kurs: 0,000 €

 

Nachdem Derby Cycle Ende 2011 von der niederländischen Pon Holdings übernommen wurde und Anfang 2013 vom Kurszettel gestrichen wurde, ist Mifa Mitteldeutsche Fahrradwerke der einzig verbliebene notierte deutsche Fahrradhersteller. Das Unternehmen erzielte 2012 Erlöse von 111 Mio. Euro, immerhin 30 Prozent waren davon  den E-Bikes zuzurechnen. 2011 waren es 12,5 Prozent. Mit 66 Prozent entfällt der Löwenanteil aber noch auf konventionelle Räder. Der Rest sind Seviceerlöse. Der deutliche Anstieg des Elektrofahrrad-Anteils geht in erster Linie auf den Zukauf von Grace zurück. Mit der Marke Steppenwolf hat Mifa sich im Vorjahr aber noch einen weiteren Hersteller einverleibt. Die Integration der beiden Unternehmen sowie die damit einhergehende Umstellung der Produktion hat 2012 zunächst jedoch für erhebliche Belastungen gesorgt. Unterm Strich drehte das Ergebnis von Plus 2,0 Mio. auf Minus 1,0 Mio. Euro. An der Börse galt Mifa lange Zeit als knackige Story, doch seit rund einem Jahr dümpelt der Kurs hin. Selbst der Hallo-Effekt aus dem Einstieg von Carsten Maschmeyer ist längst verpufft. Zurzeit hält der Ex-AWD-Chef 27,5 Prozent an Mifa. Zu einem Großteil ist die Kursmisere den zuletzt enttäuschenden Zahlen geschuldet. Auffällig ist aber auch, dass die schwache Performance zeitlich mit der 1,6 Millionen Aktien umfassenden Kapitalerhöhung vom Juli 2012 zusammenfällt. So ist aus Finanzmarktkreisen zu hören, dass etliche Stücke bei angelsächsischen Investoren untergebracht wurden, die offenbar kein „Übergangsjahr“ bei Mifa abwarten wollten und regelmäßig auf den Verkaufsknopf drückten.

Trotz aller E-Bike-Fantasie wird die Mifa-Aktie damit zu einem Bewertungsplay. Bezogen auf die knapp 9,8 Millionen im Umlauf befindlichen Anteilscheine ergibt sich eine Marktkapitalisierung von knapp 57 Mio. Euro. Das entspricht einem Aufschlag von immerhin etwa 40 Prozent auf den Buchwert – vorbei die Zeiten als die Mifa-Aktie zu den KBV-Hits zählte. Für das laufende Jahr rechnet Wicht mit einem Umsatzanstieg auf 120 bis 130 Mio. Euro und einer EBIT-Marge zwischen vier und fünf Prozent. Demnach ist der Gewinn vor Zinsen und Steuern in einer Range von 4,8 bis 6,5 Mio. Euro anzusiedeln. Bei einem unterstellten Zinsergebnis von Minus 2,5 Mio. Euro und einer normalen Steuerquote würde das auf einen Gewinn je Aktie zwischen 0,15 und 0,25 Euro hinauslaufen. Die Erwartungshaltung ist relativ hoch: Die Analysten kalkulieren derzeit eher mit einem Ergebnis in der oberen Spannbreite. Interessant wird der Small Cap vor allem mit Blick auf die längerfristigen Prognosen. So peilt Wicht in den kommenden vier bis sechs Jahren bei Erlösen von 200 Mio. Euro eine operative Rendite von sieben bis neun Prozent an. Das würde aus heutiger Sicht auf ein KGV von fünf oder sechs hinauslaufen. Doch so weit blicken die Investoren derzeit noch nicht. Zwingende Einstiegsgründe gibt es bei Mifa daher momentan nicht. Vorsichtige Anleger warten besser ab, bis sich der Turnaround tatsächlich in den Zahlen zeigt. Zudem sieht auch der Chart momentan wenig inspirierend aus. Fazit: Halten.

 

MS Industrie  Kurs: 3,558 €

 

Gemeinsame Aktionäre können offenbar auch das tägliche Geschäft befruchten. So ist Carsten Maschmeyer über sein Investmentvehikel Paladin nicht nur bei Mifa engagiert, sondern mit rund fünf Prozent auch bei MS Industrie. Die bis vor einem Jahr unter dem Namen GCI Industrie firmierende Gesellschaft setzt ihren Fokus auf die Bereiche Motoren- und Schweißtechnik. Die wichtigsten Kunden von MS Industrie sind Unternehmen wie Daimler, MAN oder Tognum. Über die Beteiligung am Elektromotorenwerk Grünhain GmbH kooperieren die Münchner aber auch mit Mifa im Bereich der batteriebetriebenen  Elektrofahrräder. Konkrete Zahlen gibt es hierzu nicht, doch die Zusammenarbeit ist zumindest bemerkenswert. Grünhain erzielte 2012 einen Umsatz von 17 Mio. Euro. Einen Blick wert ist auch die Aktie von MS Industrie. Nach einem eher schlechten Jahresauftakt soll sich die Lage mittlerweile deutlich aufgehellt haben. Für das Gesamtjahr 2013 rechnet der Vorstand mit Erlösen von mehr als 180 Mio. Euro und einem „klar positivem“ Ergebnis nach Steuern. Zur Einordnung: Im Vorjahr kam MS Industrie auf einen Überschuss von rund 2 Mio. Euro, was einem Ergebnis je Aktie von 0,07 Euro entspricht. Für das laufende Jahr trauen Firmenkenner MS Industrie einen Gewinnsprung auf deutlich über 0,20 Euro je Anteilschein zu. Ob es tatsächlich in die richtige Richtung läuft, wird der für August angesetzte Halbjahresbericht zeigen. Seit dem März-Hoch bei knapp über 2 Euro befindet sich die MS-Aktie auf Konsolidierungskurs. Der Börsenwert der Münchner beträgt nach der jüngsten Kapitalerhöhung knapp 51 Mio. Euro. Für Small-Cap-Verhältnisse ist die Liquidität in dem Titel ganz anständig. Die aktuelle Konsolidierungsphase könnte demnach eine gute Einstiegsgelegenheit sein. Die Analysten der WGZ Bank empfehlen das Papier mit Kursziel 2,20 Euro zum Kauf. Damit hätte der Titel ein Potenzial von rund 30 Prozent.

 

Fortec Elektronik  Kurs: 18,805 €

 

Ein indirekter Profiteur der Elektrowelle ist auch Fortec Elektronik. Das Münchner Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren zum Ingenieurdienstleister und Spezialisten für Systemlösungen im Elektronikbereich entwickelt – vom Display bis zur sicheren Stromversorgung reicht das Portfolio von Fortec. Dabei arbeitet die Gesellschaft seit 28 Jahren permanent in der Gewinnzone. Die wichtigsten Kunden stammen aus der Medizintechnik. Als Kurstreiber könnte sich der Vorstoß der EU-Kommission erweisen, die Zahl der Elektrotankstellen allein in Deutschland von derzeit 2000 bis zum Jahr 2020 auf 150.000 zu steigern. Noch ist aber unklar, in welchem Umfang die europäische Gesetzesinitiative für öffentliche Ladestationen tatsächlich umgesetzt wird. Was viele nicht wissen: Bereits jetzt stammen die Ladestationen für Elektrofahrräder der Deutschen Bahn von Fortec. Wenn alles glatt geht, könnten in drei bis vier Jahren die Stromtankstellen für einen jährlichen Umsatzbeitrag von rund 5 Mio. Euro sorgen. Die Analysten von Solventis taxieren den möglichen Ergebnisbeitrag für Fortec auf bis zu 0,20 Euro pro Anteilschein. Zur weiteren Einordnung: Für das am 30. Juni zu Ende gegangene Geschäftsjahr ist mit Erlösen von rund 44 Mio. Euro zu rechnen. Momentan kommt die Fortec-Aktie zwar nicht recht vom Fleck. Boersengefluester.de steht dem Papier grundsätzlich aber sehr positiv gegenüber. Fortec ist ein konservativ geführtes Unternehmen mit hoher Bilanzqualität. Der Titel bietet zudem eine überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite von rund fünf Prozent.

 

Friwo  Kurs: 19,785 €

 

Um mehr als 80 Prozent verteuerte sich die Spitze im laufenden Jahr bereits die Friwo-Aktie. Bekannt ist das Unternehmen manchem Anleger noch unter dem früheren Namen CEAG. Friwo stellt Netzteile und Ladegeräte für die Bereiche Telekom, Medizintechnik oder industrielle Anwendungen her. „Zudem wird Friwo gezielt Wachstumsmärkte wie LED-Beleuchtungen oder Elektromobilität erschließen“, sagt Finanzvorstand Felix Zimmermann. Dabei bezeichnet sich Friwo schon jetzt als europäischer Marktführer im Bereich Ladetechnik für E-Bikes. Dem Vernehmen nach beliefert das in Ostbevern angesiedelte Unternehmen alle wesentlichen Hersteller von Elektroantrieben für Fahrräder. Attraktive Einsatzgebiete sind aber auch Ladegeräte für Akkus, die in Elektroliften und Rollstühlen zum Einsatz kommen. Nach einem unerwartet starken ersten Quartal rechnet der Vorstand für 2013 mit einer „deutlichen Steigerung“ beim Umsatz und einem gegenüber dem Vorjahr „verbesserten Ergebnis“. Interessant wird nun, wie markant die Gewinnsteigerung ausfällt. Um die Aktie unter KGV-Aspekten einigermaßen vertretbar erscheinen zu lassen, muss man aber vermutlich bis 2015 blicken. Der Börsenwert von Friwo beträgt immerhin 106 Mio. Euro. Dennoch sind die Handelsumsätze eher mäßig. Grund: Lediglich 17 Prozent der Aktien befinden sich im freien Umlauf. 82,91 Prozent der Anteilscheine liegen seit 2008 in den Händen der Beteiligungsgesellschaft VTC Industrieholding. Die Münchner hatten die Stücke seinerzeit von der Stefan Quandt gehörenden Delton AG aus Bad Homburg gekauft. Die Friwo-Aktie ist auf dem gegenwärtigen Niveau maximal eine Halten-Position.

 

Schweizer Electronic  Kurs: 22,660 €

 

Vom Wachstumsmarkt E-Mobilität will Schweizer Electronic profitieren und hat daher den Geschäftsbereich „Systems“ ins Leben gerufen. So werden die neuartigen Mini-Leiterplatten von Schweizer zur Motorsteuerung direkt in Elektromotoren eingebaut. Aktive und passive Baulemente wachsen künftig immer mehr zusammen – im Fachjargon Embedding genannt. Neben dem Bereich Mobilität setzt die Gesellschaft außerdem auf das Thema Energieeffizienz. Das von der Familie Schweizer geführte Unternehmen ist der drittgrößte Hersteller von Leiterplatten in Europa und kam 2012 auf einen Umsatz von rund 100 Mio. Euro. Etwa halb so groß ist der Börsenwert, wobei sich allerdings nur 15 Prozent im Streubesitz befinden. Das Eigenkapital von 40 Mio. Euro deckt die Kapitalisierung zu fast 80 Prozent ab. Allerdings schwanken die Geschäftszahlen von Schweizer Electronic – wie für die Branche üblich – in einer enorm breiten Spanne. Für das laufende Jahr zeigt sich Vorstandschef Marc Schweizer „verhalten optimistisch“. Seit vier Monaten hangelt sich die Notiz eher lustlos zwischen 13 und 14 Euro hin und her. Vor drei Jahren kostete das Papier doppelt so viel. Immerhin: Auf der jüngsten Hauptversammlung Anfang Juli scheint Schweizer die Investoren mit seinen Ausführungen über die künftigen Wachstumsmärkte überzeugt zu haben. Der Titel eignet sich für spekulativ eingestellte Anleger.

 

Die einseitige Abhängigkeit von der Druckindustrie hat Technotrans abgelegt. Gut ein Drittel des Umsatzes entfällt nun beispielsweise auf Geräte zur Kühlschmiermittelaufbereitung für den Werkzeugmaschinenbau, Laserkühlungen oder Sprühbeölungen für die Stanz- und Umformtechnik. Ein Stück vom Kuchen abschneiden will sich Technotrans auch vom Bereich E-Mobility in Form von Batteriekühlungen. Mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal 2013 hat das Unternehmen die Erwartungen weitgehend getroffen. Bei Erlösen von 26,18 Mio. Euro kam das Unternehmen auf einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,18 Mio. Euro. Unterm Strich blieben im zweiten Jahresviertel 0,69 Mio. Euro stehen. Demnach steht zum Halbjahr ein Erlösplus von 25 Prozent auf 52,45 Mio. Euro. Für das EBIT ergibt sich ein leicht höherer Zuwachs von 26,4 Prozent auf 2,26 Mio. Euro. Diese Wachstumsraten klingen zunächst sehr ordentlich. Allerdings beruhen sie zu einem Großteil auf der Übernahme von 65 Prozent der Anteile an der KLH Kältetechnik aus Bad Doberan an der Ostsee. So räumt Technotrans ein: „Insgesamt liegt das Umsatzvolumen des ersten Halbjahrs unter den ursprünglichen Planungen.“ Leichte Abstriche macht der Vorstand auch bei den Zielen für 2013. So dürften die bislang in Aussicht gestellten Spannen für Umsatz und EBIT „vermutlich eher am unteren Ende“ erreicht werden. Ursprünglich hatte die aus dem eine EBIT-Marge zwischen sechs und sieben Prozent bei einem Umsatz von 104,5 bis 115,5 Mio. Euro. Folglich liegt die untere Marke für das operative Ergebnis nun bei knapp 6,3 Mio. Euro. Zum Vergleich: 2012 kam Technotrans auf ein EBIT von annähernd 5,4 Mio. Euro.

 

Technotrans  Kurs: 42,650 €

 

Um das Mindestziel für 2013 noch zu erreichen, muss Technotrans also ein wenig auf die Tube drücken. Schließlich fehlen zu den 6,3 Mio. Euro noch rund 4 Mio. Euro. Unrealistisch scheint die Vorgabe allerdings auch nicht, schließlich steuert die zweite Jahreshälfte traditionell mehr zu Umsatz und Ergebnis bei als die ersten sechs Monate. Außerdem betont Vorstandssprecher Henry Brickenkamp: „Wir sind zuversichtlich, dass es uns gelingen kann, unseren Marktanteil im Print-Bereich weiter auszuweiten. Außerdem meldete der japanische Druckmaschinenhersteller Komori gute Verkäufe auf der Messe China Print im Mai. Hier sehen wir Chancen, an diesem Ordereingang zu partizipieren.“ Unterm Strich sehen die Aussichten also gar nicht so schlecht aus. Dennoch notiert die Technotrans-Aktie mit knapp 8,50 Euro ungefähr auf dem selben Stand wie schon im Februar 2013. Die Analysten von Montega halten den Investment Case bei Technotrans jedenfalls für „absolut intakt” und empfehlen den Titel mit Kursziel 16 Euro zum Kauf. Das entspricht einem Potenzial von ansehnlichen 88 Prozent.

 

Paragon  Kurs: 61,730 €

 

Als Hoffnungsträger für den Aktienkurs von Paragon könnten sich die neuen Aktivitäten im Bereich  Elektromobilität erweisen. In einem gemeinsamen Projekt mit der Vossloh-Tochter Vossloh Kiepe stattet Paragon elektrisch angetriebene Busse (Trolleys) mit Hochleistungsbatterien aus. Geht alles gut, könnten solche Batterien im kommenden Jahr bereits rund 10 Mio. Euro zu den Konzernerlösen beisteuern. Allerdings sieht das jüngste Zahlenwerk der Firma aus Delbrück im Kreis Paderborn nicht sonderlich ermutigend aus. Bei einem Erlösrückgang um 5,3 Prozent auf 35,66 Mio. Euro schmolz der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 40,5 Prozent auf 2,94 Mio. Euro. Nach Steuern blieb gar nur ein Überschuss von knapp 1,76 Mio. Euro stehen – ein Minus von fast 52 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert. Dennoch betont Vorstandschef Klaus Dieter Frers: „Wir haben deutlich an Boden gutgemacht und uns nicht von dem Krisengerede mancher Marktbeobachter anstecken lassen. Die Entwicklung des Unternehmens im ersten Halbjahr 2013 bestätigt unsere Prognosen in vollem Umfang. Und inklusive der neuen Geschäftsaktivitäten im Bereich Elektromobilität sieht die Investment-Story von Paragon knackiger als aus man auf den ersten Blick vermutet.

 

Nicht börsennotiert ist übrigens die Gesellschaft, die den Motor für das Papst-E-Bike von Smart herstellt. Es handelt sich um die kanadische Firma BionX, die von Manfred Gingl, dem früheren Präsidenten des Automobilzulieferers Magna International gegründet wurde.

 

Foto: Daimler AG



Über Gereon Kruse

Gereon Kruse
Gereon Kruse gründete im Mai 2013 die auf Datenjournalismus fokussierte Seite boersengefluester.de. Zuvor war er 19 Jahre bei dem Anlegermagazin BÖRSE ONLINE tätig – von 2000 bis Anfang 2013 in der Funktion des stellvertretenden Chefredakteurs. Sein Spezialgebiet sind deutsche Aktien – insbesondere Nebenwerte. 2016 gewann Gereon Kruse mit boersengefluester.de beim viel beachteten finanzblog award der comdirect bank den Publikumspreis und belegte gleichzeitig noch den 3. Platz in der Jurywertung.

Leave a Reply